PIEMONT PUR in der “LA STAMPA” vom 26.04.2017

Piemont Pur“ ist der Name des Reisevermittlers und -veranstalters, der von Birgit Trager gegründet wurde. Ihr vertrauen sich ca. 3.000 Reisende jedes Jahr an.

Birgit: So wurde ich Botschafterin des Piemonts in Deutschland
Sie lebt je sechs Monate in der Langhe und bei München, bietet Ihren Kunden individuelle und maßgeschneiderte Reisen bestehend aus einem Mix von herrlicher Landschaft und genussreichem Essen.

von Carlo Grande für LA STAMPA, 26.04.2017

Von nun an, wenn ihr einen der vielen schweizer oder deutschen Touristen in einem Restaurant oder Weinbar in der Langhe, zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf einer fernen, hoch oben gelegenen okzitanischen Straße des Tals Varaita und Val Maira trefft, wisst ihr, dass ihr an sie denken könnt, an Birgit Trager, eine Deutsche aus München, die eine der ersten war, die vor zwanzig Jahren begonnen hat Reisen in unsere Region, in die Langa und Alta Langa, nach Turin und in letzter Zeit auch in die Alpentäler Cuneos zu organisieren.

Birgit kam vor 30 Jahren nach Turin, nachdem sie den ersten Platz in einem europäischen Wettbewerb für Täschner mit dem Entwurf und der Anfertigung einer Handtasche ein Stipendium gewonnen hatte. Geschmack und Stil, Leidenschaft, Wissen und Kenntnis über die Gegend gaben den Rest: 1996 begann sie mit dem Internet, auch wenn nur wenige daran glaubten (sehr wenige Landhäuser, B&B oder Restaurants, hatten eine Website). „Die Internet-Mode wird nicht lange anhalten“ sagten ihre deutschen Freunde. Und noch weniger hörte sie auf die piemontesischen Freunde: „Vertraue nicht den Italienern, sie werden dir deine Provisionen nicht zahlen.“
Ungeachtet dessen baute sie die Website und „Piemont Pur“ in deutscher Sprache auf und beschäftigt heute zwei weitere Mitarbeiter in Deutschland sowie viele Geschäftspartner in Italien und bringt damit ca. dreitausend Reisende pro Jahr ins Piemont, hierbei steht immer die Qualität im Vordergrund.

Derzeit lebt sie 6 Monate in der Langa in Castiglione Falletto und sechs Monate in Bayern in der Nähe von München. In Castiglione Falletto haben sie sie adoptiert und aufgenommen in die Fotogalerie der Persönlichkeiten des Dorfes, die an einer Wand der berühmten Terrazza „Da Renza“ ausgestellt wird. Jede Reise zwischen Bayern und Piemont ist ein Hin und Her von Wein, Bier, piemontesischem Fleisch und Haselnusskuchen, Cugna, Käse und Salami.

Vertrauen, Mund-zu-Mund-Propaganda, Durchsetzungsvermögen und Kultur: Die Kunden kommen wieder und fragen nach Reiserouten die sie maßgeschneidert für Paare, Familien und Gruppen erstellt.
Es kommen die Jungs einer kleinen Schweizer Fußballmannschaft mit einem Mega-Tour-Bus der mit Betten und Salon ausgestattet ist, ebenso jedes Jahr eine Karawane von zehn Maseratis aus Zürich. Sie scheut keine Kilometer mit ihnen, begleitet sie zu den Verkostungen von Haselnüssen, Käse, Wein und Grappa, oder zu einer Trüffelsuche.

Alles sehr „Schön“, „Wunderbar“ sie sind begeistert von der „Landschaft“, dem Essen, der Nähe des Meeres und der Berge, auch Turin gefällt (Porta Palazzo und die Museen, der Monte dei Cappuccini, die Art Gallery und die ehemalige Fiat-Teststrecke hoch oben im Lingotto).
Birgit erkundet das Piemont und je mehr unbekannte Ecken Sie entdeckt, um so mehr Spaß hat sie.
Wenn sie nun auch noch in den Alpi Marittimi und Monregalesi angemessene Unterkünfte bieten, lassen sich auch dort außergewöhnliche Reiserouten anbieten: darauf können Sie wetten.

Sie kennt das Territorium, die Produzenten, die Gastronomen und Hoteliers, und natürlich ihre Kunden. Am Anfang hat sie auch das GPS, als es noch nicht existierte, ersetzt und viele Urlauber, die sich in den Weinbergen verloren hatten „ferngesteuert“ per Telefon geleiet: Die Straßen kennt sie auswendig.

Jetzt bitten die Kunden auch um die Organisation von Wanderungen in den Bergen und in der Alta Langa, einem romantischen Picknick in den Weinbergen um der Verlobten einen Heiratsantrag zu machen, den Flitterwochen, von Geburtstags- und Verlobungsfeiern.
Oh, übrigens, sagt Birgit scherzend, der einzige, der die Provision in den letzten Jahren nicht bezahlt hat war ein Deutscher, der im Monferrato lebte.

2017-11-25T11:51:56+00:00